Finisher-Party mit „Starboyzz“

Wer wird als schnellste Ladenburgerin beziehungsweise schnellster Ladenburger im Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen jeweils Stadtmeister 2017? Das erfahren alle Sportbegeisterten bald: Die 23. Auflage des Triathlon-Festivals findet am Samstag, 22. Juli, statt. Bürgermeister Stefan Schmutz trainiert bereits fleißig für seine geplante Teilnahme am breitensportlichen Fitnesswettbewerb mit Schwimmstart im Freibad. Als ihm Bläß das Handbuch „Triathlon Total“ überreichte, sagte Schmutz: „Das hätte ich früher gebraucht.“ Doch Stadtmeister könnte er ja sowieso nicht werden, weil er noch in Mannheim wohnt.

Das Festival besteht aus drei Teilen: Das sind der anspruchsvolle „RömerMan“ über die olympische Distanz mit Schwimmen im Neckar am Nachmittag, der breitensportliche ICL-Fitnesswettbewerb und das Kinderrennen ab dem Morgen. Der „Römerman“ ist der dritte von fünf Wettkämpfen um den diesjährigen BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar mit Spitzenstartern wie dem prominenten Eberbacher Timo Bracht, der seine Profikarriere diesen Sommer beendet. Auch bei der abendlichen Finisher-Party mit den „Starboyzz“, den Heidelberger Musikern der Grönemeyer-Band, im Ladenburger Römerstadion will Dreikampfstar Bracht dabei sein. Die Band kündigt zudem einen „Überraschungsgast“ an.

Dieser Tage informierten die Veranstalter von der Ladenburger Sport-Vereinigung (LSV) um Cheforganisator Günter Bläß und Jürgen Hilberath als Geschäftsführer des gesamten Cups im Dienstzimmer von Schmutz die Presse. Gemeinsam machen sie den Weg frei, damit schon eine Woche nach dem jüngsten Drachenbootspektakel das Neckareasser wieder brodelt, und zwar beim nachmittäglichen Start der leistungssportlich orientierten Triathleten auf dem Hausfluss dieser Region.

Erneut transportiert das neue Fahrgastschiff „Königin Sylvia“ aus der Weißen Flotte die „RömerMan“-Sportler vom Anleger „Bury-Skulptur“ (Festwiese) neckaraufwärts zur Startzone im Fluss. Die majestätischen Klänge der Kurpfälzer Alphornbläser begleiten sie beim Einschiffen. Bereits am Vormittag ziehen Schüler, Jugendliche und Fitnesstriathleten je nach Leistungsklasse zunächst ihre Bahnen im städtischen Freibad.

„Die Leuten freuen sich und fiebern dem Event entgegen.“ Stadtrat Bläß meint nicht nur die insgesamt rund 1650 Sportler, die alle Rennen ruckzuck ausbucht haben, sondern auch das 46-köpfige Organisations-Team und die große Helferschar: 390 Ehrenamtliche ermöglichen erst das Großereignis, das Leser eines Triathlon-Fachmagazins 2016 zu einem der beliebtesten gekürt hatten, wie Schmutz diesen Marketingeffekt hervorhob.

„Es ist nicht selbstverständlich, 390 Ehrenamtliche zusammen zu bekommen“, sagt Bläß. Die Freiwilligen sorgen entlang der Strecken rund um das Stadion und die Region für einen möglichst reibungslosen Ablauf. Dazu kommen rund 300 Sicherheitskräfte von Freiwilliger Feuerwehr, DLRG, Sanitätern und Polizei. „Ohne den städtischen Bauhof sowie die wunderbaren Örtlichkeiten im Freibad und im Stadion ging es aber auch nicht“, betont Bläß. Die Einbindung der Bevölkerung und die Zusammenarbeit mit der Stadt sei „sehr wichtig“. Nicht minder von Bedeutung sind die vielen Sponsoren. Zur Finanzierung sollen auch Werbeartikel beitragen, die erstmals verkauft werden. Ein Euro kommt jeweils dem Kinderhospiz „Sterntaler“ zu Gute. Bläß: „Wir testen mal, ob es funktioniert.“

 

Quelle: Mannheimer Morgen (http://www.morgenweb.de)