Startschuss zum RömerMan in Ladenburg

Am Samstag, 18. Juli, fällt beim RömerMan in Ladenburg der Startschuss zur vierten Veranstaltung des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar 2015. Bei den Männern sind Patrick Lange und Florian Angert favorisiert. Im Feld der Frauen ist ein Dreikampf zwischen Nina Kuhn, Leonie Poetsch und Renate Förstner zu erwarten. Neu ist die Organisation beider Wechsel direkt im Römerstadion.

Der RömerMan in Ladenburg beginnt für die Triathleten traditionell mit einer Schiffstour auf dem Neckar. Bei Flusskilometer 16 fällt der Startschuss für die Schwimmstrecke, die 1.800 Meter flussabwärts führt. Mit dem Rad fahren die Athleten 41 Kilometer durch den vorderen Odenwald. Dabei sind allein am ersten Berg, dem Weißen Stein, mehr als 400 Höhenmeter zu bewältigen – und vor der eigentlichen Bergstraße bauen sich zudem bis zu 16 Steigungsprozente in der Ortsdurchfahrt von Dossenheim vor den Sportlern auf. Der abschließende 10-Kilometer-Lauf führt zweimal durch „Deutschlands schönsten Park 2006“ und endet im Römerstadion. Neu ist in diesem Jahr die veränderte Organisation der Wechselzone. Beide Wechsel – vom Schwimmen zum Rad und vom Rad zum Laufen – finden nun direkt im Römerstadion statt, wo die Zuschauer hautnah dabei sind.

Lange und Angert favorisiert
Im Rennen der Männer sind Patrick Lange (DSW Darmstadt) und Florian Angert (Team Erdinger Alkoholfrei) favorisiert. Lange hat 2015 den fünften Platz beim Ironman 70.3 im Kraichgau erzielt und den V-Card Triathlon in Viernheim gewonnen. Angert war Sieger beim Mußbacher Triathlon und beim Erdinger Stadttriathlon. „Beim Rennverlauf wird viel davon abhängen, ob mit Neopren-Anzügen geschwommen wird. Die Entscheidung fällt erst zwei Stunden vor dem Start“, sagt Jürgen Hilberath, Wettkampfleiter des RömerMan und Geschäftsführer des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar. „Ich erwarte ein sehr enges Rennen zwischen Patrick Lange und Florian Angert, das vielleicht erst beim Laufen entschieden wird.“ Weiter zu beachten sind Benedikt Seibt (LAZ Saarbrücken), Dritter von Mußbach, und Mathias Pfähler, Zweiter der AK 40 beim Ironman Frankfurt 2015, von der gastgebenden LSV Ladenburg.

Dreikampf bei den Frauen
Im Feld der Frauen sind Nina Kuhn (Team Equipe Red), Leonie Poetsch (TuS Griesheim) und Renate Förstner (TSV 1860 Rosenheim) Kandidatinnen für den Sieg. Kuhn war in Viernheim und Mußbach 2015 jeweils Zweite. Sie müsste in Ladenburg gewinnen, um sich ihre rechnerische Chance auf den Gesamtsieg beim BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar zu bewahren. Poetsch war bisher verletzt und greift jetzt wieder in das Geschehen ein. Förstner ist dreifache deutsche Meisterin im Wintertriathlon und hat 2014 den Schlierseetriathlon gewonnen. „Ich erwarte, dass die drei starken Radfahrerinnen in dieser Disziplin die Entscheidung suchen werden. Dennoch kann es auch bei den Frauen bis auf die letzten Meter spannend bleiben“, sagt Jürgen Hilberath.

Auf Hitze vorbereitet
„Insgesamt sind wieder 350 Helfer zusammen mit dem 30-köpfigen Organisationsteam auf alle Eventualitäten vorbereitet und bereit, die 1.650 Athleten zu betreuen und ihnen ein unvergessliches Erlebnis in Ladenburg zu bescheren“, sagt Günter Bläß, der Gesamtleiter der Veranstaltung. „Wegen der angekündigten Hitze werden wir bereits beim Schwimmausstieg Getränke bereithalten. Für die Verpflegung beim Radfahren haben wir auf der Ursenbacher Höhe mehr Wasser in Radflaschen eingeplant. Außerdem richten wir zusätzliche Duschen auf der Laufstrecke ein uns stellen im Ziel Eisbottiche auf“, sagt Jürgen Hilberath.

Stimmungsvoller Rahmen
Im Rahmen des Ladenburger Triathlonfestivals werden bereits am Vormittag der Fitness-Triathlon für Schüler, Jugendliche und Erwachsene sowie der Wettbewerb Römerkids für Kinder bis elf Jahre ausgetragen. Zudem gibt es eine Triathlon-Messe und ein Kinderprogramm. Und am Abend, wenn alle Wettkämpfe bewältigt sind, feiern Sportler, Zuschauer und Helfer gemeinsam auf der legendären Finisher-Party – in diesem Jahr mit der Band Shebeen.