Bereit für den RömerMan in Ladenburg

Am Samstag, 23. Juli, startet um 14 Uhr mit dem RömerMan in Ladenburg der zweite Wettbewerb des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar 2016. Intergiert in den RömerMan sind die Baden-Württembergischen Meisterschaften. Die Sportler schwimmen im Neckar, fahren auf dem Rad durch den hügeligen Odenwald und laufen mehrmals durch das Römerstadion. Viele hochkarätige Namen versprechen ein spannendes Rennen der besten Männer und Frauen im Feld. –

Der Auftakt zum Wettkampf ist für die Triathleten beim RömerMan in Ladenburg immer etwas ganz Besonderes: Zur Startlinie des Schwimmens bei Flusskilometer 16 des Neckars reisen sie mit dem Schiff an. Von dort führt die Schwimmstrecke 1.800 Meter flussabwärts. Wie im Vorjahr eingeführt und bewährt, werden wieder beide Wechsel – vom Schwimmen zum Rad und vom Rad zum Laufen – im Römerstadion direkt vor den Augen der Zuschauer absolviert. Nach dem ersten Wechsel müssen die Athleten 41 Kilometer mit insgesamt 700 Höhenmetern durch den sehr hügeligen vorderen Odenwald bewältigen.

Tolle Stimmung garantiert

Der abschließende 10-Kilometer-Lauf führt bei der Hälfte der Distanz durch das Römerstadion, wo wenig später alle Sieger und Finisher begeistert empfangen werden. „Der Andrang zu unseren Rennen ist bei den Zuschauern und Sportlern ungebrochen”, sagt Jürgen Hilberath, Wettkampfleiter des RömerMan und Geschäftsführer des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar. „Wir erwarten wieder eine tolle Stimmung im vollen Stadion – sowohl die Startplätze beim RömerMan mit den Baden-Württembergischen Meisterschaften als auch die beim Fitness-Triathlon waren innerhalb von acht Tagen ausgebucht.”

Florian Angert bekommt Konkurrenz

Im Männerfeld muss sich Florian Angert (Team Erdinger Alkoholfrei), der Vorjahressieger von RömerMan und BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar, mit starker Konkurrenz auseinandersetzen. Gleich drei Wettbewerber werden den schwimmstarken Angert, der bereits beim Auftaktrennen in Mußbach siegte, schon bei seiner Lieblingsdisziplin unter Druck setzen wollen, um ihn später auf dem Rad und beim Lauf in Schlagdistanz zu haben. Am Start sind Julian Beuchert (Team Sport for Good), Weltmeister 2015 in Zell am See im Ironman 70.3 in der Altersklasse 18 bis 24 Jahre, Markus Rolli (Team Diettrich), Altersklassenzweiter der Weltmeisterschaft hinter Beuchert und Trainingskollege von Sebastian Kienle, sowie Julian Erhardt (Team Erdinger Alkoholfrei), Bundesligastarter und zuletzt Zweiter in Erding und am Chiemsee. Hinzu kommt Michael Göhner (Team Erdinger Alkoholfrei), der sich nach langer Verletzung noch im Aufbau befindet, an einem guten Tag aber vielleicht schon wieder frühere Leistungsstärke aufblitzen lassen kann. „Ich erwarte vom ersten Meter an ein Vollgasrennen, in dem Beuchert, Rolli und Erhardt versuchen werden, mit Angert zusammen zum Laufen zu kommen. Dann ist alles offen und ein spannendes Finale sicher”, sagt Jürgen Hilberath.

Kuhn und Berlinger im Frauenfeld

Im Rennen der Frauen greift mit Lena Berlinger (Mengens Triathleten) die letztjährige Siegerin des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar in das Geschehen ein. Sie trifft auf Nina Kuhn (equipeRed), die den RömerMan 2015 für sich entschieden hat. Mit dabei ist auch Natascha Schmitt (TuS Griesheim), die Vierte des Ironman Frankfurt 2016. Weitere Starterinnen mit guten Erfolgsaussichten sind Katharina Wolff (Tri-Team Heuchelberg), die Mußbach-Siegerin 2016, und Jenny Schulz (Skills 04 Frankfurt), die 2015 vor allem durch gute Duathlon-Ergebnisse auf sich aufmerksam gemacht hat. „Das Frauenrennen wird von Beginn an schnell sein, weil einige der Teilnehmerinnen sehr stark schwimmen”, sagt Jürgen Hilberath. „Wenn Natascha Schmitt sich gut vom Ironman Frankfurt regeneriert hat, führt der Sieg nur über sie.”

Zeitstrafen gegen Umweltsünder

Der RömerMan berührt am Neckar, im Odenwald und im Ladenburger Grünzug besonders schöne Landschaften. Deshalb haben sich die Veranstalter zur Aufgabe gemacht, die Umweltbelastung durch das Rennen so gering wie möglich zu halten. „Wir fordern alle Athleten auf, die Regel einzuhalten, nach der keine Verpackungen von Sportgels oder Riegeln und auch keine Bananenschalen oder ähnliches auf freier Strecke weggeworfen werden dürfen”, sagt Jürgen Hilberath. Wer diese Regel nicht beachtet, erhält eine Zeitstrafe von zwei Minuten.

Einsteiger-Wettbewerbe für alle Altersklassen

Neben dem RömerMan können vor allem Einsteiger aller Altersklassen in Ladenburg aus einem breiten Wettkampfangebot auswählen: Bereits am Samstagvormittag starten beim Volksbank Kurpfalz Kids-Triathlon Kinder von acht bis elf Jahren ohne Zeitnahme. Anschließend gehen die Schüler A (12 und 13 Jahre) und Jugend B (14 und 15 Jahre) über die Distanz von 0,2-7,5-2 Kilometern des ICL Fitness-Triathlon. Die Einsteiger-Rennen enden mit elf Startgruppen aller anderen Jedermänner ab Jugend A (16 und 17 Jahre), die 0,5-23-5 Kilometer zurücklegen. „Unsere 400 Helfer freuen sich mit dem 30-köpfigen Organisationsteam darauf, allen Startern von jung bis alt einen tollen Wettbewerb zu bereiten”, sagt Günter Bläß, Gesamtleiter der Veranstaltung. „Die familiäre Stimmung ist einer der Hauptgründe für viele Athleten, immer wieder zu uns zu kommen.” Neben dem sportlichen Wert der Veranstaltung ist das Ladenburger Triathlonfestival auch für sein attraktives Rahmenprogramm bekannt: Tagsüber locken verschiedene Angebote von der Triathlonmesse über Kinderschminken bis zu Bauchtanz und Rhönradvorführungen. Abends heizt auf der Finisherparty ab 20 Uhr die Grönemeyerband „Starboyzz” bei freiem Eintritt ein.